Termin 2019

 Samstag, 22. Juni 2019, ca. 21:30 Uhr

Planung

  1. Motiv aussuchen: Bereits Wochen bzw. Monate vor dem Bergfeuertermin wird ein Motiv von einer Person innerhalb der Gruppe ausgesucht. Dieses bleibt selbst innerhalb der Gruppe streng geheim.
  2. Motiv planen: Das Motiv wird zuerst auf einem Plan gezeichnet und dann je nach Hangneigung  in die Länge gestreckt. Dadurch wird versucht die Hangneigung auszugleichen, sodass das Motiv vom Tal aus die gewünschte Größe hat. Zum Beispiel beträgt die Streckung am Gräner ca 255% in der Länge. Als nächstes werden auf dem Plan die Messpunkte festgelegt und nummeriert und die Abstände am Plan vermessen.

Vorbereitungen

Prinzipiell wird versucht so viel wie möglich im Vorfeld vorzubereiten und zu organisieren:

  • Mittelschnur: Zum Ausmessen der nummerierten Messpunkte am Hang wird meist eine "Mittelschnur" verwendet. Diese wird zentral innerhalb des Motivs gelegt und dient am Hang als Fixlinie/Anhaltspunkt für die Messpunkte. Auf der Mittelschnur werden mit Klebeband die Punkte beschriftet. Die Mittelschnur wird am Tag des Bergfeuerns als erstes ausgerollt, sodass in weiterer Folge mit dem Vermessen der Punkte begonnen werden kann.
  • Holzstöckchen: ca 50cm hohe und 5cm Breite Holzstöckchen dienen als Markierung der Messpunkte des Motivs am Feuerplatz.
  • Material besorgen: Becher, Rapsöl, Fackeln und Benzin werden den Bergfeuergruppen vom Tourismusverband und von der Gemeinde zur Verfügung gestellt und kann ca 2 Wochen vor dem Termin ausgefasst werden. Anhand des Planes können die benötigten Mengen errechnet werden.
  • Vortragen: Da das Material meist über weite Strecken zu den Feuerplätzen getragen werden muss, wird das Material - speziell das Rapsöl - im Vorfeld hochgetragen. Dies wird als "Vortragen" bezeichnet.
  • Ausmessen: Bei Bedarf wir in manchen Fällen bereits im Vorfeld die Messpunkte ausgemessen, sodass am Tag des Bergfeuers sofort mit dem Auslegen der Feuerpunkte begonnen werden kann

Bergfeuertag

  1. Aufstieg zum Feuerplatz
  2. Auslegen der Mittelschnur
  3. Ausmessen der Messpunkte ausgehend von der Mittelschnur
  4. Messpunkte mit Holzstöckchen markieren und nummerieren
  5. "Auslegen" der Feuerpunkte
    • Ebene Fläche (Standfläche für Becher) vorbereiten
    • Becher aufstellen
    • Becher mit Rapsöl füllen
    • Optional wird ein Deckel auf die Becher gegeben, im Falle dass es regnet, sodass sich das Rapsöl nicht mit Wasser vermischt.
  6. Ca 2-3 Stunden vor dem Anzünden wird ein sogenanntes "Neckfeuer" gemacht. Dieses dient dazu mittels Rauch und Feuer Aufmerksamkeit auf den Feuerplatz zu ziehen.
  7. 22:00 Anzünden der Feuerpunkte. Diese werden mit einer Fackel und Benzin angezündet
  8. Abstieg ins Tal
  9. Gemütlicher Ausklang zusammen mit allen "Bergfuirer"

Brennmaterialien

Als Brennstoff werden folgende Materialien verwendet: 
  • In Bergwiesen werden hauptsächlich mit Rapsöl gefüllte Becher (0,4l) aus Zellulose verwendet. Dieses Brennmaterial hat den Vorteil, dass die Brenndauer ca. 1,5 bis 2 Stunden beträgt. Mit einer Axt wird im Grashang eine Standfläche für die Becher geschlagen.
  • Steinige Geröllfelder hingegen werden mit Säckchen, in welche ein Sägemehl / Rapsölgemisch gefüllt wird, befeuert. Die "Säckla" haben den Vorteil der großen Flamme und können optimal im Geröll platziert werden, brennen aber dafür nur ca 30 Minuten.
  • Für felsige Feuerplätze werden meist in Rapsöl getränkte Pressspanplatten verwendet. Diese werden teils an Drahtseilen verankert.
Bergfeuer Lermoos | organisation@bergfeuer.info | Kontakt

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